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Digitalisierung
5 Skills, die digitales Arbeiten braucht.
Digitalisierung

5 Skills, die digitales Arbeiten braucht.

2.7.2020

Wenn digital, dann richtig!

Ein normaler Arbeitstag bedeutet für viele Führungskräfte einen vollen Terminplaner – von der Kundenbesprechung ins Büro, zum nächsten Termin und wieder zurück. Angesicht der wachsenden Besorgnis über das Coronavirus sind nun viele Mitarbeiter gebeten, von zu Hause zu arbeiten. Was können Führungskräfte also tun, um die Verbindung zu ihren Kunden zu vertiefen – auf ausschließlich digitalem Wege? Und wie wird der Zusammenhalt des Teams gestärkt, wenn jeglicher persönlicher Kontakt ausfällt? Digitales Arbeiten erfordert mehr als nur technische Ausrüstung. Welche Skills hier besonders wichtig sind.

#1 Pflege von Kundenbeziehungen im Home Office

Ein fester Händedruck, der schaumige Milchkaffee, die perfekt temperierte Klimaanlage an heißen Sommertagen: Ein Treffen bleibt Kunden und Partnern nicht nur aufgrund der Gespräche und Vertragsabschlüsse im Gedächtnis. Besonders die kleinen zwischenmenschlichen Feinheiten prägen die Erinnerung und somit die langfristige Geschäftsbeziehung. Auch wenn die Einladung zum Essen vorläufig ausfällt – wie kann eine angenehme Atmosphäre geschaffen werden, virtuell und auf Distanz?

Zwei so selbstverständliche Aspekte werden häufig übersehen, obwohl sie den Arbeitsalltag erheblich vereinfachen: Pünktlichkeit und Small Talk.

Niemand wartet gern, weder in real life, noch virtuell. Ist also ein Gesprächstermin ausgemacht, sollte sich genau an die vereinbarte Zeit gehalten werden. Und ja, wir befinden uns im Social Distancing, aber nein, das bedeutet nicht, dass ein ausufernder Smalltalk das ausgleichen soll. Während die kleine Tochter am Rockzipfel hängt und das Nudelwasser nur auf den richtigen Moment der Unachtsamkeit wartet, um überzukochen, lohnt es sich, auf den Punkt zu kommen.

Trotz Unsicherheiten geht das Geschäftsleben weiter: Verträge werden geschlossen und somit müssen auch Probleme weiterhin gelöst werden. Wer seinen Kunden aktiv zuhört, virtuelle Meetings verlässlich vor- und nachbereitet und dann schnelle Lösungen bieten kann, schafft Vertrauen, das bis weit nach der Krise reicht.

#2 Werte und Kultur – mehr als Deko!

Wer eine Unternehmenskultur leibt und lebt, profitiert – denn das eigene Team handelt auch vom Home Office aus nach den gewohnten Prinzipien. Damit Werte aber nicht nur als hübsches Saying über dem Büroeingang thronen (den zurzeit ohnehin niemand sieht), müssen sie immer wieder bewusst praktiziert und weitergegeben werden. Es lohnt sich also, die bestehenden Werte zu bekräftigen und dort, wo sie erfolgreich umgesetzt werden, zu betonen und zu loben.

#3 Teamwork makes the Dreamwork

Seien wir ehrlich: Diese Situation ist für alle Neuland. Folglich kann es kaum eine Ad-hoc-Lösung geben. Muss es aber auch nicht! Zeiten wie diese verlangen vor allem Anpassung. Auch die der eigenen Pläne. Während also die virtuelle Realität gerade wieder bewältigt werden muss, stehen Kunden oder Mitarbeiter genau vor den gleichen Herausforderungen wie das Unternehmen selbst. Warum also nicht über die neu gewonnen Erfahrungen austauschen und somit den einen oder anderen Stolperstein umgehen?  

#4 Digitales Arbeiten? Geht nur im Team!

Neben den Umstellungen am Arbeitsplatz beschäftigt Mitarbeiter ebenso die Sorge um Familie und Freunde. Wer Empathie und Einfühlungsvermögen beweist, gibt ein starkes Signal: Niemand ist mit seinen Ängsten allein. Warum also nicht in Team- oder Einzelgesprächen aus der eigenen Situation erzählen und ermuntern, ebenfalls Persönliches zu berichten? Das Miteinander darf völlig neu definiert werden. Wo wünschen sich Mitarbeiter Unterstützung? Auf welche Leitlinien einigt sich das Team? Wo liegen die individuellen Grenzen? Wöchentliche oder tägliche Teamgespräche stärken den Zusammenhalt und versuchen, bestmöglich als Ersatz für den Schnack an der Kaffeemaschine herzuhalten. Oder wie wäre es mit einer Happy Hour online? Selbst 15 Minuten lockern den Alltag erheblich auf – wenn auch vor der Webcam.

#5 Transparenz und Vertrauen – Gemeinschaft neu erleben

Bei Unsicherheit wird zuerst auf Führungspersonen geschaut – ihre Haltung strahlt automatisch auf das Team aus und nimmt großen Einfluss auf die eigene Einstellung. Das bedeutet aber nicht, dass Führungskräfte zwanghaft stark bleiben müssen. Risiken und Probleme dürfen und sollten laut ausgesprochen werden. Wer Unternehmensstrukturen, Businesspläne, Ziele und Maßnahmen so transparent darlegt, dass Mitarbeiter diese nachvollziehen können, schafft nicht nur Vertrauen, sondern bietet auch Halt und Orientierung. Eine offene Kultur fördert Ideenreichtum und Innovation und führt zu Mitarbeitern, die eigenverantwortlich die Initiative ergreifen, um kreative Lösungen zu finden.

Für ein digitales Arbeiten müssen also keine bestehenden Grundsätze über Bord geworfen oder gar neue Regeln geschaffen werden. Einzig und allein die Frage, wie sehr man sich auf die Situation einlassen und daraufhin anpassen möchte, ist ausschlaggebend für den Erfolg. Wer jetzt den Anfang macht, kann seine digitalen Schäfchen auch langfristig ins Trockene bringen.

Quelle: https://www.gruenderszene.de/gs-connect/salesforce/5-skills-digitales-arbeiten-salesforce-2019-11436

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Sparen Sie Zeit und digitalisieren Sie ihr manuelles Fahrtenbuch. Nutzen Sie die Vorteile einer App- und Web-Applikation, um noch effizienter zu werden und auf der sicheren Seite zu sein.

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Ein normaler Arbeitstag bedeutet für viele Führungskräfte einen vollen Terminplaner – von der Kundenbesprechung ins Büro, zum nächsten Termin und wieder zurück. Angesicht der wachsenden Besorgnis über das Coronavirus sind nun viele Mitarbeiter gebeten, von zu Hause zu arbeiten. Was können Führungskräfte also tun, um die Verbindung zu ihren Kunden zu vertiefen – auf ausschließlich digitalem Wege? Und wie wird der Zusammenhalt des Teams gestärkt, wenn jeglicher persönlicher Kontakt ausfällt? Digitales Arbeiten erfordert mehr als nur technische Ausrüstung. Welche Skills hier besonders wichtig sind.

#1 Pflege von Kundenbeziehungen im Home Office

Ein fester Händedruck, der schaumige Milchkaffee, die perfekt temperierte Klimaanlage an heißen Sommertagen: Ein Treffen bleibt Kunden und Partnern nicht nur aufgrund der Gespräche und Vertragsabschlüsse im Gedächtnis. Besonders die kleinen zwischenmenschlichen Feinheiten prägen die Erinnerung und somit die langfristige Geschäftsbeziehung. Auch wenn die Einladung zum Essen vorläufig ausfällt – wie kann eine angenehme Atmosphäre geschaffen werden, virtuell und auf Distanz?

Zwei so selbstverständliche Aspekte werden häufig übersehen, obwohl sie den Arbeitsalltag erheblich vereinfachen: Pünktlichkeit und Small Talk.

Niemand wartet gern, weder in real life, noch virtuell. Ist also ein Gesprächstermin ausgemacht, sollte sich genau an die vereinbarte Zeit gehalten werden. Und ja, wir befinden uns im Social Distancing, aber nein, das bedeutet nicht, dass ein ausufernder Smalltalk das ausgleichen soll. Während die kleine Tochter am Rockzipfel hängt und das Nudelwasser nur auf den richtigen Moment der Unachtsamkeit wartet, um überzukochen, lohnt es sich, auf den Punkt zu kommen.

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Wer eine Unternehmenskultur leibt und lebt, profitiert – denn das eigene Team handelt auch vom Home Office aus nach den gewohnten Prinzipien. Damit Werte aber nicht nur als hübsches Saying über dem Büroeingang thronen (den zurzeit ohnehin niemand sieht), müssen sie immer wieder bewusst praktiziert und weitergegeben werden. Es lohnt sich also, die bestehenden Werte zu bekräftigen und dort, wo sie erfolgreich umgesetzt werden, zu betonen und zu loben.

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#4 Digitales Arbeiten? Geht nur im Team!

Neben den Umstellungen am Arbeitsplatz beschäftigt Mitarbeiter ebenso die Sorge um Familie und Freunde. Wer Empathie und Einfühlungsvermögen beweist, gibt ein starkes Signal: Niemand ist mit seinen Ängsten allein. Warum also nicht in Team- oder Einzelgesprächen aus der eigenen Situation erzählen und ermuntern, ebenfalls Persönliches zu berichten? Das Miteinander darf völlig neu definiert werden. Wo wünschen sich Mitarbeiter Unterstützung? Auf welche Leitlinien einigt sich das Team? Wo liegen die individuellen Grenzen? Wöchentliche oder tägliche Teamgespräche stärken den Zusammenhalt und versuchen, bestmöglich als Ersatz für den Schnack an der Kaffeemaschine herzuhalten. Oder wie wäre es mit einer Happy Hour online? Selbst 15 Minuten lockern den Alltag erheblich auf – wenn auch vor der Webcam.

#5 Transparenz und Vertrauen – Gemeinschaft neu erleben

Bei Unsicherheit wird zuerst auf Führungspersonen geschaut – ihre Haltung strahlt automatisch auf das Team aus und nimmt großen Einfluss auf die eigene Einstellung. Das bedeutet aber nicht, dass Führungskräfte zwanghaft stark bleiben müssen. Risiken und Probleme dürfen und sollten laut ausgesprochen werden. Wer Unternehmensstrukturen, Businesspläne, Ziele und Maßnahmen so transparent darlegt, dass Mitarbeiter diese nachvollziehen können, schafft nicht nur Vertrauen, sondern bietet auch Halt und Orientierung. Eine offene Kultur fördert Ideenreichtum und Innovation und führt zu Mitarbeitern, die eigenverantwortlich die Initiative ergreifen, um kreative Lösungen zu finden.

Für ein digitales Arbeiten müssen also keine bestehenden Grundsätze über Bord geworfen oder gar neue Regeln geschaffen werden. Einzig und allein die Frage, wie sehr man sich auf die Situation einlassen und daraufhin anpassen möchte, ist ausschlaggebend für den Erfolg. Wer jetzt den Anfang macht, kann seine digitalen Schäfchen auch langfristig ins Trockene bringen.

Quelle: https://www.gruenderszene.de/gs-connect/salesforce/5-skills-digitales-arbeiten-salesforce-2019-11436

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