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Klimaneutralität
Der Wechsel von Car Policy zu Mobilitätsbudget
Klimaneutralität

Der Wechsel von Car Policy zu Mobilitätsbudget

14.9.2022

Der Begriff "klimaneutraler Fuhrpark" ist in der Mobilitätsbranche präsenter denn je. Für uns von CARSYNC ist Klimaneutralität ein wahres Herzensthema und nicht umsonst ist unser Unternehmen bereits seit 2014 klimaneutral, mit der Mission für alle betreuten Fuhrparks ebenso die Klimaneutralität zu erreichen. Umso mehr war die Entscheidung der Bundesregierung zur Reduktion der CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 65% ein willkommenes Vorhaben. Für das Fuhrparkmanagement bedeutet dies vor allem, dass schon jetzt ein Umdenken stattfinden muss. Ein Bereich des Fuhrparkmanagements, der zukünftig von diesem Wandel betroffen sein wird, ist die Car Policy.  

Die Bedeutung der Car Policy

Bis heute ist die altbewährte Car Policy oder zu Deutsch "Dienstwagenordnung" aus dem Fuhrparkmanagement nicht wegzudenken – dient sie doch als umfassendes, innerbetriebliches Regelwerk für die Rechte und Regeln bei der Beschaffung von Firmenwagen. Sowohl für den Fuhrparkleiter als auch für die Mitarbeiter erleichtert eine solche Car Policy allem voran die Fahrzeugbeschaffung- und Auswahl, da von vornherein geregelt ist, wer welche Ansprüche z.B. in Bezug auf die Ausstattung des Firmenwagens hat. Auch wenn von Unternehmen bereits anhand der Car Policy ein großer Schritt zur Klimaneutralität geschaffen werden kann indem z.B. festgelegt wird, dass nur noch E-Fahrzeuge angeschafft werden dürfen, rückt die klassische Car Policy jedoch mehr und mehr in den Hintergrund, da sie sich hauptsächlich den Firmenfahrzeugen widmet.  

 

Der Wandel der Car Policy im Fuhrpark

Geht es um den Klimawandel, ist es unumgänglich auch über erforderliche Schutzmaßnahmen zu sprechen. Diese beinhalten unter anderem die Reduktion von CO2-Emissionen im Verkehrssektor, weshalb immer mehr Unternehmen die ersten Schritte in die richtige Richtung gehen und Abstand vom klassischen Firmenwagen im Fuhrpark nehmen. Unternehmen können zum einen dafür sorgen, dass bei der Neubeschaffung statt Verbrennern E-Fahrzeuge beschafft werden, zum anderen sollten sie den Anreiz zu alternativen Fortbewegungsmitteln bieten. Auch wenn der Firmenwagen per se nach wie vor einen hohen Stellenwert im Fuhrpark einnimmt, gibt es diverse andere Mobilitätsoptionen, die flexibler auf die Fortbewegungsprioritäten der Mitarbeiter und auch auf die Reduktion von CO2-Emissionen eingehen. Dies hat jedoch auch zur Folge, dass sich der Begriff der klassischen Car Policy nicht mehr anwenden lässt. Hier haben bereits viele Firmen umgeschwenkt und verwenden stattdessen den Begriff "Moblitätsbudget". Aber – mit der reinen Namensänderung ist es natürlich nicht getan, denn alleine dadurch ändert sich der CO2-Fußabdruck des Unternehmens nicht. Während wir von CARSYNC uns für Corporate Carsharing entschieden haben, gibt es auch noch andere Wege den Ansatz der flexiblen Mobilität im Unternehmen zu integrieren. Wie also sieht ein Mobilitätsbudget aus?  

Was ist ein Mobilitätsbudget?

Als Mobilitätsbudget wird ein Angebot vom Arbeitgeber genannt, dass den Mitarbeitern z.B. durch einen monatlichen Fixbetrag zur Verfügung steht, um sich entweder geschäftlich oder privat fortzubewegen. Dies kann z.B. Bahnfahrten, Dienst- und Mieträder, Carsharing, Taxi-Fahrten oder öffentlichen Nahverkehr beinhalten. Mitarbeiter profitieren von der Flexibilität in der Wahl ihres Fortbewegungsmittels und gleichzeitig werden durch den Arbeitgeber Alternativen zu Verbrennern angeboten und somit die firmeninterne Green Policy gestärkt. Unternehmen, die flexiblere Mobilität für ihre Mitarbeiter anbieten, bleiben nicht nur attraktiv für bestehende Mitarbeiter, sondern auch für neue Talente, denn der Firmenwagen als Incentive reicht längst nicht mehr aus. Der Vorteil des Mobilitätsbudgets liegt also auf der Hand – die Nachhaltigkeit im Unternehmen wird gefördert, spannende Anreize für neue Talente werden gesetzt und der Weg hin zu mehr mobiler Flexibilität wird geebnet.  

Die Umsetzung von mehr Nachhaltigkeit  

Bei der Umsetzung des Mobilitätsbudgets ist jedoch Vorsicht geboten. Denn es handelt sich hierbei um einen geldwerten Vorteil und dies birgt steuerliche Risiken. Abhilfe bei der Administration und Abrechnung von Dienst- oder Privatfahrten bieten vor allem Softwareanwendungen und Apps. Die Mitarbeiter laden Tickets bzw. Belege hoch und diese werden durch den Dienstleister geprüft, bzw. korrekt versteuert. CARSYNC selbst hat den Ansatz der flexiblen Mobilität durch Corporate Carsharing gelöst. Unsere Schlüsselverwaltung beinhaltet nicht nur die Schlüssel für Dienstwägen, sondern auch MVV-Karten, Fahrräder oder E-Roller. Am Ende des Monats wird überprüft, wie oft welcher Mitarbeiter eine Mobilitätsart genutzt hat und es erfolgt eine Abrechnung über das Monatsgehalt. Der Vorteil des Corporate Carsharings ist, dass hierfür keine neuen Fahrzeuge beschafft werden müssen, sondern Bestandsfahrzeuge nachgerüstet werden können. Sowohl geschäftliche als auch private Fahrten können über eine Software leicht gebucht und gespeichert werden.  

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Die Bedeutung der Car Policy

Bis heute ist die altbewährte Car Policy oder zu Deutsch "Dienstwagenordnung" aus dem Fuhrparkmanagement nicht wegzudenken – dient sie doch als umfassendes, innerbetriebliches Regelwerk für die Rechte und Regeln bei der Beschaffung von Firmenwagen. Sowohl für den Fuhrparkleiter als auch für die Mitarbeiter erleichtert eine solche Car Policy allem voran die Fahrzeugbeschaffung- und Auswahl, da von vornherein geregelt ist, wer welche Ansprüche z.B. in Bezug auf die Ausstattung des Firmenwagens hat. Auch wenn von Unternehmen bereits anhand der Car Policy ein großer Schritt zur Klimaneutralität geschaffen werden kann indem z.B. festgelegt wird, dass nur noch E-Fahrzeuge angeschafft werden dürfen, rückt die klassische Car Policy jedoch mehr und mehr in den Hintergrund, da sie sich hauptsächlich den Firmenfahrzeugen widmet.  

 

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Geht es um den Klimawandel, ist es unumgänglich auch über erforderliche Schutzmaßnahmen zu sprechen. Diese beinhalten unter anderem die Reduktion von CO2-Emissionen im Verkehrssektor, weshalb immer mehr Unternehmen die ersten Schritte in die richtige Richtung gehen und Abstand vom klassischen Firmenwagen im Fuhrpark nehmen. Unternehmen können zum einen dafür sorgen, dass bei der Neubeschaffung statt Verbrennern E-Fahrzeuge beschafft werden, zum anderen sollten sie den Anreiz zu alternativen Fortbewegungsmitteln bieten. Auch wenn der Firmenwagen per se nach wie vor einen hohen Stellenwert im Fuhrpark einnimmt, gibt es diverse andere Mobilitätsoptionen, die flexibler auf die Fortbewegungsprioritäten der Mitarbeiter und auch auf die Reduktion von CO2-Emissionen eingehen. Dies hat jedoch auch zur Folge, dass sich der Begriff der klassischen Car Policy nicht mehr anwenden lässt. Hier haben bereits viele Firmen umgeschwenkt und verwenden stattdessen den Begriff "Moblitätsbudget". Aber – mit der reinen Namensänderung ist es natürlich nicht getan, denn alleine dadurch ändert sich der CO2-Fußabdruck des Unternehmens nicht. Während wir von CARSYNC uns für Corporate Carsharing entschieden haben, gibt es auch noch andere Wege den Ansatz der flexiblen Mobilität im Unternehmen zu integrieren. Wie also sieht ein Mobilitätsbudget aus?  

Was ist ein Mobilitätsbudget?

Als Mobilitätsbudget wird ein Angebot vom Arbeitgeber genannt, dass den Mitarbeitern z.B. durch einen monatlichen Fixbetrag zur Verfügung steht, um sich entweder geschäftlich oder privat fortzubewegen. Dies kann z.B. Bahnfahrten, Dienst- und Mieträder, Carsharing, Taxi-Fahrten oder öffentlichen Nahverkehr beinhalten. Mitarbeiter profitieren von der Flexibilität in der Wahl ihres Fortbewegungsmittels und gleichzeitig werden durch den Arbeitgeber Alternativen zu Verbrennern angeboten und somit die firmeninterne Green Policy gestärkt. Unternehmen, die flexiblere Mobilität für ihre Mitarbeiter anbieten, bleiben nicht nur attraktiv für bestehende Mitarbeiter, sondern auch für neue Talente, denn der Firmenwagen als Incentive reicht längst nicht mehr aus. Der Vorteil des Mobilitätsbudgets liegt also auf der Hand – die Nachhaltigkeit im Unternehmen wird gefördert, spannende Anreize für neue Talente werden gesetzt und der Weg hin zu mehr mobiler Flexibilität wird geebnet.  

Die Umsetzung von mehr Nachhaltigkeit  

Bei der Umsetzung des Mobilitätsbudgets ist jedoch Vorsicht geboten. Denn es handelt sich hierbei um einen geldwerten Vorteil und dies birgt steuerliche Risiken. Abhilfe bei der Administration und Abrechnung von Dienst- oder Privatfahrten bieten vor allem Softwareanwendungen und Apps. Die Mitarbeiter laden Tickets bzw. Belege hoch und diese werden durch den Dienstleister geprüft, bzw. korrekt versteuert. CARSYNC selbst hat den Ansatz der flexiblen Mobilität durch Corporate Carsharing gelöst. Unsere Schlüsselverwaltung beinhaltet nicht nur die Schlüssel für Dienstwägen, sondern auch MVV-Karten, Fahrräder oder E-Roller. Am Ende des Monats wird überprüft, wie oft welcher Mitarbeiter eine Mobilitätsart genutzt hat und es erfolgt eine Abrechnung über das Monatsgehalt. Der Vorteil des Corporate Carsharings ist, dass hierfür keine neuen Fahrzeuge beschafft werden müssen, sondern Bestandsfahrzeuge nachgerüstet werden können. Sowohl geschäftliche als auch private Fahrten können über eine Software leicht gebucht und gespeichert werden.  

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